Dienstag, 17. Mai 2011

Jovanotti (oder la bella italianità)

Vor etwa zwei Monaten sassen ich und meine "Adoptivschwester" Michaela wieder einmal in ihrer Küche, quatschten über die Unsterblichkeit der Käfer, über die menschliche Dummheit und versuchten dabei, nach einer stressigen Woche gemeinsam die eine oder andere Flasche Wein zu vernichten. Wie es aber so ist, ist Alkohol nicht immer ein Launenheber und so legte Michaela eine CD mit leicht deprimierenden Songs in den Recorder und drückte auf Play. Einer der Songs war von Jovanotti: "A Te". Ein herzzerreissender Song, bei dem der Wein noch schneller fliesst. Den Text muss man nicht verstehen, um sich vorstellen zu können, um was es darin geht...

Ich erinnerte mich dabei daran, dass Ticketcorner Jovanotti's Besuch ankündigte. Am nächsten Mittag stürmte ich also den Ticketcorner-Schalter und liess mir gleich zwei Tickets verkaufen. Meine "Schwester" dachte nur, ich spinne, als ich es ihr sagte. Dabei wusste ich noch nicht, wie die Veranstaltung aussehen würde. Gestern Abend kam es dann heraus. Nach kurzem Warten liefen wir in die St. Jakobshalle ein und verputzten ersteinmal zwei Bratwürste, während Jovanotti bereits auf der Bühne seine Show startete. Danach noch zweimal "Rotä" und ab in die Menge! Keine Vorband, dafür mit einer coolen Lightshow und Elektropop, Rock, teilweise Techno und natürlich auch mit klassischen ohrwurmenden Schmusesongs wie "Serenata Rap" und - "A te" (bei welchem es mich heute und schon nach viermal Anhören komplett aus der Bahn geworfen hat).

Als das Tempo gestern Abend aber wieder angezogen wurde, mussten auch ein paar Fotos her (schade, hatten wir keine Digicam dabei) und mit einem Handy lässt die Qualität manchmal zu wünschen übrig. Aus 2m40 Höhe und aus 20m Entfernung lässt sich aber doch noch was draus machen und Michaela kann man locker 10min auf den Schultern halten, während "Jove" auf der Bühne selbst und über die Mole tanzte, um die sich die Besucher wie die Motten ums Licht scharten. Komischerweise traute sich aber sonst keiner, einem anderen auf die Schultern zu steigen ;)

In diesem Sinne - la vita e bella... auch wenn's manchmal anders aussieht... fotos folgen in ein paar Stunden ;)

http://www.youtube.com/watch?v=j6JoVJgMPOU&feature=related

Montag, 9. August 2010

Papa Roach - back in Zürich

Nach langem Warten haben Papa Roach der Schweiz wieder einmal einen Besuch abgestattet. Wie's war? Sagen wir es mal so - zum einstimmen auf den Abend liefen seit Mittag auf meinem PC alle möglichen Clips und Songs von Papa Roach, von "Last Resort" über "Time and time again" bis hin zu "Forever".

Ich hätte es zwar längst schon wissen müssen, dass der Abend die üblichen Erwartungen um Welten übertrifft, aber alles schön der Reihe nach ;)

Die beiden Vorgruppen Ill Niño und Life of Agony schafften es leider nur bedingt und nur bei einer Handvoll der Besucher des Volkshaus' ein wenig "Emotionen" herauszukitzeln. Lauwarme Atmosphäre die wahrscheinlich auf einen Mangel an Alkohol unter den Besuchern zurückzuführen war, röchelnde Sänger (gut, der Abend war im Zeichen des Metal) und die Mischung Musik vs. Sänger war dermassen grauenvoll gemischt, dass der Abend in Enttäuschung und wirklicher Agonie zu enden drohte...

...bis der Hauptact des Abends Papa Roach mit Jacoby Shaddix am Micro mit einem absoluten Kracher die sich mittlerweile selbst angeheizte Massen vor der Bühne und auf dem Balkon in Wallung brachte: "Getting away with murder" schmetterte noch keine 6 Takte lang durch die Halle, da tobten schon alle und die Menge glich einer stürmischen See als einer üblichen neutralen schweizer Gesellschaft. Jacoby brachte unsere Stimmbänder und die Light-Show die Digicams an ihre Leistungsgrenzen, doch Jacoby liess nicht davon ab, die Menschen weiter anzufeuern und herauszufordern! Der charismatische Sänger schwitzte schon nach dem ersten Song, so kraftvoll legte er los, aber steigerte sich im Verlauf der Show bei Songs wie "Hollywood whore", "Scars", "Lifeline" und "Between angels and insects" noch weiter und legte erst eine kurze Pause ein, als er sich über die Lautsprecherboxen am Bühnenrand und über das Geländer auf den Balkon schwang und dort durch die Reihen lief, gleichzeitig singend und die Leute umarmend...






Das Finale des absolut einmaligen und oberhammergeilen Abends gestaltete Papa Roach unter anderem mit Dead Cell, Broken Home und - worauf wir alle sehnlichst gewartet haben und ohne das wir das Volkshaus inklusive Papa Roach sicher dem Erdboden gleich gemacht hätten - Last Resort!













Es ist mittlerweile nach zwei Uhr morgens und mir dröhnen noch immer die Hits von Papa Roach in den Ohrmuscheln. Ein hammer Abend! Ich kann den nächsten Auftritt kaum erwarten und würde fast schon sagen, dass diese Jungs besser sind als meine Favoriten von Iron Maiden und das will schon was heissen :)
Auf ein andermal wieder! Let's rock!

Sonntag, 27. Juni 2010

Club-Weekend in Adelboden

Alle Jahre wieder. Wie Weihnachten. Nur geiler :)
Auch dieses Jahr machte unsere Meute die Schweizer Landschaft unsicher. Diesmal aber - in und um Adelboden. MINIs, Sonne, Berge, Pässe. Schon die Anfahrt nach Adelboden versprach vieles. Strahlend blauer Himmel, verschneite Berggipfel (auf über 3000 m.ü.M. kein Wunder) und Strassen, die sich die Berghänge hinauf schlängeln. Klar lief mir bei dem Anblick das Wasser im Mund zusammen!



Zur Einstimmung kam allerdings erst das Streichen der Anfahrt über die Berner Autobahn. Also ging's erst über Luzern in Richtung Brünig, über welchen mein "Red" erstmals seit langem auch über den dritten Gang hinaus fahren durfte. Die Abendsonne spiegelte sich im Brienzer See, fast freie Bahn, nur ab Leissigen führte mich das Navi komischerweise über Krattigen und Aeschi bei Spiez. Hat sich aber als 'ne sehr schöne Bergstrecke erwiesen. Lässt sich nur empfehlen und nach einem kurzen Tankstopp in Aeschi donnerte ich weiter in Richtung "MPC-Unterschlupf" in Adelboden, wo ich im richtigen Moment -typisch kurz vor Dinner- eingetrudelt bin. Husch eingeparkt, schnell was getrunken - und schon ging der Match los. Genau zum Essen. Kein TV im Haus, dafür jede Menge I-Phones :) Und danach jede Menge flüssiger Genussmittel...


Die darauf folgende Nacht hätte mir auch ein Omen sein können, was sich aber erst in der Nacht auf Sonntag so richtig zeigte. Der Samstag jedenfalls begann für mich als Morgenmuffel nicht sehr erfreuchlich. Dass die Kleinsten auch den grössten Lärm machen..? Der Ausblick aus dem Fenster und das Frühstück hat zum Glück meine Laune um ein paar Grad steigen lassen. Der anschliessende Ausritt über Grimsel, Furka und Susten war dank Fäbu als Truppenführer trotzdem ein gaudi Erlebnis :) Natürlich bis auf ein paar obligatorische "bush"-te Töff-, Radfahrer, Wanderer, wirre Fussgänger mit Minderwertigkeitskomplexen und weibliche Polizeiangehörige, wobei eine der letzteren regelrecht schon fast vor meine Front gesprungen ist, aber statt mir, einen Biker 100m hinter mir an den Strassenrand winken wollte. Super. Es fehlte wenig, und ich hätte eine neue leuchtende Galeonsfigur *grins*

Die Rückkehr nach Adelboden erfolgte dann über die AB's und Schnellstrassen. Krattigen wurde leider nicht berücksichtigt. Unser Truppenleiter hatte kein Vertrauen zu seiner "Uschi" xD Na jua, was soll's. Steaks gab's zum Abendessen, Alkohol in geregelten Mengen ebenfalls, Salat, "dumm quatschen" - und um Mitternacht gingen die Lichter aus. Bis um 2 Uhr, als das Concertini für zwei Schnarchnasen und einen Furzkontrabass begann. Die Tonlagen und Ausführungen des Schnarchens variierten in Frequenzen von verstopfter Vuvuzela, erdrosselter Ente und einem knurrenden Dackel bis zum fahrenden Moped und einer Kettensäge im Leerlauf. Da halfen auch keine zwei Stück Kuchen und zwei Schlückchen "Eristoff" (an dieser Stelle ein Dank an Butz!).
Der Sonntag Morgen verlief reibungslos: ein Weckdienst durch Speedy mit Vuvuzela, was sich jedoch eher nach der Kreuzung eines röhrenden Hirsches mit einem erkälteten Schwan anhörte ;) Vor der Abnahme des Hauses durch die Vermieterin wurden noch die letzten Geschirrscherben abgewaschen, die Schlafsäcke eingerollt, die Rucksäcke in den Eingeweiden der MINIs verstaut und so langsam machten sich die ersten aus dem Staub. Unser Rest der Truppe setzte sich um die Mittagszeit ebenfalls in Bewegung, allerdings in Richtung Bern. Brünig sei verstopft, hiess es. Ob wieder ein TG-er den dritten Gang nicht finden konnte..? ;)

Kurzer Stopp bei Belp an der Aare, eine Henkersmahlzeit, und schon ratterten's weiter. Ich blieb noch eine Weile. Hatte noch zwei Freunde eingeladen. Zum "Umtrunk". Und die Aussicht von der Bank aus auf die Aare - bin eben immer noch ein Neandertaler ;)

In diesem Sinne - gute Nacht...

PS: Egal wann, egal wie der MPC wo übernachtet - Ohrenstöpsel nicht vergessen!!

Freitag, 11. Juni 2010

Kein goodbye. Nur "auf Wiedersehen"


Heute an der ETH hat sich Silvia für eine Weile verabschiedet. Wieso sie geht? Sprachaufenthalt. In Miami.
Was sie über sich sagen würde? Keine Ahnung.
Was ich über sie sagen würde? Bestimmt nichts Vertrauliches und nichts, was sie in Verlegenheit bringen würde ;-)

Vielleicht nur soviel. Sie ist ein Goldschatz, unglaublich süss, herzlich, hilfsbereit, immer mit einem Farbtupfer im tristen Alltag und mit einem Lächeln, dass selbst der Bernina-Gletscher sich freiwillig in die Toscana umsiedeln und abschmelzen lassen würde :)

Was noch? Du wirst uns fehlen. Als diejenige mit der guten Laune schon am frühen Morgen, am Mittag, am Abend. Als diejenige, die sich Zeit genommen hat, um zuzuhören. Als diejenige, die wenn auch klein von Statur, doch GROSS im Herzen und in der Seele bist. Es sind nur ein paar Wochen in Florida. Aber wer weiss, viele gingen und blieben. So wünsch ich Dir nur viel Glück auf Deinen Reisen! Und auf Deinem weiteren Weg...

Pass auf Dich auf, Mädel. Bleib, wie Du bist. Bist genau richtig :)

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Trank und Speis für den MPC

Ein Fest, das seinesgleichen sucht. So fand sich auch zum Ende des neunten Jahres des dritten Jahrtausends der MPC auf dem Schloss Laupen ein, zu Speis und Trank am jährlichen Festmahl.

Wir, die Ritter und Burgdamen, kamen dort angeritten auf unseren Kutschen, mit Dutzenden Rössern vorgespannt, stiegen ab und schauten im Vorhof um uns. Bäume standen rings herum und Lichter zeigten uns den Weg zum Schloss. Entlang diesem machten wir uns zu Fuss in alter Manier hinauf zum Tor. Im Halbdunkeln. Über die Brücke und Jahrzehnte oder Jahrhunderte alten Steine schritten wir dem Schloss entgegen und durch das Eingangstor betraten wir den Innenhof des Schlosses, welches noch Ruhe, Stärke und Erhabenheit ausstrahlte. Selbst im Dunkeln konnten wir die alten Zeiten in unseren Knochen spüren.

Zu unserer Rechten wies das Zugbanner den Weg zum Saal und zur Tür, in welcher selbst die Grössten unter uns ihre Häupter nicht zu senken brauchten. Im Saal selbst ward längst nicht mehr Stille. Ein Treiben füllte den Raum mit Leben. Manche Damen in neuen Gewändern gehüllt, die Männer sonntäglich gekleidet oder doch auch gewöhnlich, damit ihre Gewänder an der Tafel nicht beschmutzt oder gar zunichte gemacht werden. Doch alle waren mit einem Lächeln in ihren Gesichtern gesegnet, mit erwartungsvollen Blicken, überrascht und beeindruckt von der Kulisse der Gemäuer, des Rittersaals und dessen schmückenden, glänzenden Ausstattung. Derer Geschichte. Bis wir aufgefordert wurden, unsere Plätze einzunehmen und uns bereiten sollten, die Gaben der Natur geniessen zu dürfen.





So sassen wir dort. Am Feuer geschmolzener Käse wärmte die Gemüter, dazu Wasser und Wein, soweit meine Erinnerung mich nicht trügt, und wachhaltende süsse, dunkle Brühe. Wir vertilgten, was von der Feuerstelle uns vorgesetzt wurde und gossen Fliessendes hinterher, um die nächsten Bissen vom Teller verschwinden lassen zu können. Das Gerede fand zwischendurch dennoch seine Zeit und Ort. Gerede über Vergangenes, Seiendes und Werdendes. Wer was getan hat oder noch vor hat zu tun. Wer sein Herz verschenkt hat oder eines anderen menschen herz berühren konnte. Für einen Tag, ein Jahr oder vielleicht für den Rest seines oder ihres Lebens. Gerede über den Ort, die Zeit, das Essen oder auch über die kleinen Häuser und Hütten unter uns im Tal. Gered über alte, bekannte Gesichter oder junge und vor Kraft strotzdende, über die Feisseren und die Schmächtigen. Es war ein bunter Haufen Edelleute im Saal. Doch schaut selbst...

So bleibt nur noch ein Dank zu sagen an alle Anwesenden auszusprechen. Es war ein gelungener Abend, nach welchem alle gut nach Hause gekommen scheinen. Wohlgenährt und zufrieden. Manche glücklich in den Armen ihrer Lieben, als sie sich gemeinsam auf den Heimweg aufmachten, durch das Tor den Schlosshof verliessen und zurückblickten auf die dunklen Umrisse des Schlosses, wie es über dem Tal und über die Schlafenden bis zum Morgengrauen wachte.

Auf bald wieder, Ihr Leute des Kreuzzuges des MPC. Bald reiten wir wieder aus. Am Tag oder durch die Dämmerung. Auf bald...

Sonntag, 11. Oktober 2009

Und wieder MINI!

Ist eine Weile her, dass hier ein paar Zeilen veröffentlicht wurden. Es war nicht so ereignislos, wie man sich jetzt denken kann. Aber dazu eventuell etwas später. In einem andern Post ;)

Was heute ansteht (oder anstand), war diesjähriger MINI-Trip auf die Alp Scheidegg.





Die Frontscheibe mutierte in letzten Tagen aber zu einem Massengrab und die Heckscheibe trug noch die Schlammspuren meiner Ausfahrt nach Russwil. Also ab in die Wäsche, kurz abspritzen und go Go GO! Selbst die Verkehrsampel in Affoltern am Albis schien meine Ungeduld zu spüren und stellte nach knappen zwanzig Sekunden auf Grün um. Die Fahrt verlief ruhig und nach Navi über den Albis. Zwar mit einigen Fluchwörtern im Geiste über die Vorausfahrenden, die sichtlich nicht Einheimischen und auch auf den Geraden ständig Bremsenden, aber auf der Autobahn konnte ich meinen "Roten Rächer" endlich etwas von der Leine lassen. Den Zürisee links unter mir, die Wälder rechts entlang der Autobahn, ein SLK mit 100 km/h auf der linken Spur - was will man mehr? Vielleicht besseres Wetter..?


Über den Damm - durch Rappi durch - raus in Richtung Rüti - und einem Anfänger hinterher, mit 60 im 80er (ich weiss, es heisst "höchstens 80" und nicht "genau 80"). Kurz vor Wald konnten wir uns dann "einigen", dass ich vorausfahre und er auf den Geraden nicht bremsen muss ;-)

Der Lunch war lecker. Lässt sich nur empfehlen! Wie man sieht ;)



In vergangenen Tagen scheinen aber auch neue Bande geknüpft worden zu sein. Ob da noch mehr daraus wird..? Mal schauen. Ich wünsche allen neuen Paaren und denen, die auf dem Weg dazu sind, alles Gute. Möge das Glück Euch allen hold sein!




Auf dem Rückweg hielten wir noch kurz in der SonderBar auf dem Damm. Kaffi her, Apfelschorle her - und weiter ging die Fahrt. Heimwärts. Nach und nach verabschiedeten sich die Mitstreiter. Einer bei Birmensdorf, der nächste bei Baden, einer bei Birr und ich verdrückte mich bei Aarau Ost, wo der Vorausfahrende sich erst auf den letzten zehn Metern entschied, auch von der Autobahn zu fahren und mir noch knappe anderthalb Autolängen vor die Nase auf die Bremsspur rutschte. Ich hoffe Fäbu hatte einen besseren Heimweg..? Meinen beinahe-Auffahrunfall in Muri will ich gar nicht erst gross kommentieren. Die Bremse fast durch den Boden gestampft, ABS durchgerattert, pfeifende Gummis, Handbremse gezogen. War knapp, aber ging noch gut. Ob er oder sie ein neues Heck brauchte..?

So, jetzt aber bis zum nächsten Mal! Sollte nicht so lange dauern. Versprochen! Tschauuuu zemä!

Samstag, 18. Juli 2009

1. Vorarlberger MINI-Treff (AT-DE-CH)

Eine Woche nach der Westschweizer Ausfahrt, stand jene im "Össi"-Land an. Der MPC war mit 3 Mitgliedern vertreten und Petrus wollte sich an diesem Tag wohl einen Scherz erlauben, als er die Himmelsschleusen öffnete und literweise Wasser auf die Erde einprasseln liess. Oder es war die Taufe zum Jubiläum vom "Red Devil"? 10'000km! Es war soooo kalt *brrr*





Am Treffpunkt hat sich wieder bewiesen, dass nicht alle MINI-Fahrer einparken können oder die üblichen Gepflogenheiten kennen. Man zeigt immer die Nase vom MINI! Oder es tun sollte. Die Jungs und Mädels lernen's aber vielleicht noch. Vielleicht...



Als Käpt'n Chaos bin normalerweise ICH für Irrfahrten, Umwege, das totale Durcheinander und Desinformation zuständig. Ich überliess es heute aber Bärtram "Butzvaruckt", mit dem zweiten rote Rennzwerg. Navi hat ihn wo andershin navigiert, als wir hinwollten. Tja, wenden und weiter gehts! Durch den Wald und über Stock und Stein und Tannzapfen, zwischen den Wiesen, zu der ersten Verpflegung, nach welcher es nicht weniger verregnet auf die nächsten Kilometer weiterging. Zum Lunch.






Ob wir diesmal auf dem richtigen Weg sind? Zu viele Köche - nun ja... Doch die rote Fraktion hält zusammen. Immer! Gelockt vom frischen Kaffee, brummten wir aber wieder los. Nicht alle mochten aber die letzte Etappe mitfahren und klinkten sich aus. Wie unser "verrückter Professor" René mit seiner Höllenmaschine, der angeblich durch Bremslichter (und natürliche Ausstrahlung?) oft geblendet worden sei. Apropos Köche - Der Lunch war schlicht zum sabbern. Gigantische Portionen für knappes Geld. Alle haben's genossen. Bis auf Butza. Er haute das Ding weg, als wären es Häppchen. Wenn's schmeckt, wieso nicht?!

Der Kaffee war auch nicht ohne. Der Weg dorthin machte aber auch Spass. Natürlich. Ganz nach dem Motto "Über sieben Brücken musst Du geh'n"... Und durch Tunnels, in welchen Butz es ein paarmal knallen liess. Und durch den Schnee. Im Juli. Ohne Schneeketten. Mit Sommerpneus. Dann ist auch klar, wieso ich in den Kurven ab und zu geschwommen bin!



Nur am Ende, da waren's nur noch drei...


Schade ging der Tag so schnell vorbei. Trotz Regen. Die seitwärts abgehenden Wasserfontänen machten einen Heidenspass! Butz - merci für's Guiden! War 'ne ganz geile Sache! Top und gerne wieder!



Und noch ein paar Rückblicke vor dem Abendstreich. Gute Nacht!